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Tom Clancy's The Division 2 Uplay (Ubisoft Connect)

Tom Clancy's The Division 2

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The Division 2 ist ein Online-Actionshooter-Rollenspielerlebnis, in dem Erkundung und Charakterentwicklung im Vordergrund stehen.

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7. Februar 2019 - TomGPGP Team

PvE und PvP in The Division 2: Creative Director im Interview mit Gamesplanet

Nachdem wir in einer Vorführung von The Division 2 Gegner mit Patronen durchsieben durften, hatten wir die Gelegenheit, Julian Gerighty mit Fragen zu löchern. Der Mann ist Creative Director für The Division 2 und damit irgendwie auch ein Superagent, der uns alle Fragen beantworten kann. Hier ist unser Interview von der Ubisoft-Couch.


Julian Gerighty hat unter anderem auch an Spielen wie The Crew, Splinter Cell: Chaos Theory und Splinter Cell: Pandora Tomorrow mitgewirkt.

Eine Sache vorweg: Möchtet ihr The Division 2 selbst ausprobieren und euch nicht auf unsere Eindrücke verlassen, habt ihr bis zum 11. Februar die Gelegenheit dazu. Bestellt The Division 2 jetzt bei Gamesplanet vor und ihr dürft direkt in der Private Beta mitmischen.

Wichtige Fragen zu The Division 2 und Julians Antworten

Gamesplanet: Haben auch Spieler Spaß mit The Division 2, die mit PvP nichts anfangen können?
(Hinweis: PvE = Player vs Environment, PvP = Player vs Player)
Julian Gerighty: Ich sitze im selben Boot! Ich bin selbst eher der PvE-Typ, als ein PvP-Spieler. Und ich meine, dass Division schon immer mehr ein PvE-Spiel gewesen ist. Es hat PvP-Inhalte, wie etwa die Dark Zones und die Konflikte, aber alles drumherum, die restlichen 80% der Karte, legen den Fokus auf PvE. Wir haben sogar noch ein bisschen an der Dark Zone geschraubt: Spieler, die sich in der Dark Zone aufhalten, bekommen Erfahrungspunkte, auch wenn sie nicht an PvP-Aktivitäten teilnehmen. Damit reduzieren wir den Frust, den Spieler manchmal in den Dark Zones von The Division aushalten mussten. Dort bist du in die Zone gestiefelt, hast Items eingesammelt, "Yellow Bag" in der Hand – und während du auf die Extraktion warten musstest, kam ein anderer Spieler ansprungen und hat dich erledigt. Für The Division 2 haben wir das PvP-Spiel in der Dark Zone justiert. Du sammelst kontaminiertes Loot ein und das wandert direkt in dein Inventar, so dass du es nicht verlieren kannst. Das macht die Dark Zone mehr zu einem PvE-Gebiet, denn du kommst dort an etliche, teils sehr schöne Belohnungen. Dennoch bleibt es wegen der anderen Spieler sehr riskant.

GP: Wir wirken sich Gegenstandsstufen im PvP aus?
JG: Wir haben es angeglichen. Stufen und Builds sind immer noch relevant, aber das "min-maxing" haben wir runtergefahren, so dass dein Skill für Kämpfe entscheidender ist. Gegenstandsstufen zahlen immer noch auf dein Build ein, aber nicht mehr so stark wie im Vorgänger. Letztendlich ist die Zusammenstellung deines Builds entscheidend und wie du mit deiner Ausrüstung umgehst. Skills sind wichtiger als Stats.

GP: Ich erinnere mich an campende Spieler in The Division 1, die sich gezielt auf Anfänger in der Dark Zone stürzten. Die Anpassungen sollen den Frust generell minimieren?
JG: Absolut. Wir erklären die Spielmechanik von Dark Zones mit Einführungsmissionen im Solo- und Solo-Gruppen-Spiel, ohne PvP. Neue Spieler sollen direkt wissen, wie es dort abläuft. "Noobs" haben zukünftig Rückendeckung von Geschütztürmen an den Dark-Zone-Toren. Die halten Spieler vom Campen ab.


Die Ubisoft-Gamesplanet-Allianz, die den ersten Boss erledigt hat.

GP: Ist es einem einzelnen Spieler möglich, zwei oder drei Gegner in der Dark Zone zu schlagen? Welche Skills und Tricks sind dafür erforderlich?
JG: Das hängt alles vom Build ab, wie du mit deinem Build umzugehen weißt und was andere Spieler "am Mann" tragen. Außerdem haben wir noch die besetzten Gebiete.

GP: Eine neue Herangehensweise?
JG: Exakt. Für das Endspiel nehmen wir eine Dark Zone, jede Woche eine neue, und ändern die Regeln. Keine Normalisierung, kein Friendly Fire, keine Regeln. Eine große PvP-Schlacht, die starke PvP-Spieler in die Dark Zone lockt. Die ausgeglichene Dark Zone für gewöhnliche Spieler und die besetzte Dark Zone für Hardcore-Gamer.

GP: Wie haltet ihr Cheater davon ab, die Spielerfahrung anderer Spieler zu stören?
JG: Hierfür haben wir eine Menge Zeit investiert. Mit mehreren Ergebnissen. Zuerst: Viele Spielelemente bedient unser Server. Diese Daten kannst du nicht einfach so manipulieren, als wären sie Client-basiert. Zweitens arbeiten wir mit zwei Anti-Cheat-Maßnahmen: einer internen und einer externen. Das allein ist schon mal eine große Hilfe. Und drittens haben wir für Cheater null Toleranz. Wer beim Schummeln erwischt wird, hat mit Konsequenzen zu rechnen. Für diese Sache setze ich mich aktiv ein, weil es am Ende für alle Spieler besser ist.

GP: Kommen wir zum Wetter. Wir haben eine Mission zur Tageszeit gestartet und die Aufgabe in der Nacht abgeschlossen. Nimmt auch das Wetter Einfluss auf das Spiel, Schnee etwa?
JG: Kein Schnee, da The Division 2 im Sommer spielt. Wir haben Regen, Gewitterstürme, Nebel ... dynamische Wettereffekte und wechselnde Tageszeiten.

GP: Wie begeistert ihr Spieler für The Division 2, die zuvor mehr als 100 Stunden in The Division 1 investiert haben?
JG: Gute Frage. Drei Dinge kommen mir in den Sinn. Zum einen ist es die lebendige Welt, die einen großen Unterschied ausmacht. Hier erwacht jede einzelne Straße in der Stadt zum Leben. Einige der besten Aktivitäten, wie etwa "Kontrollpunkte", finden im Rahmen dieser lebendigen Welt statt. Diese Aufgaben haben einen hohen Wiederspielwert, da sie immer anders sind und Spieler mehrere Herangehensweisen ausprobieren können – inhaltlich absolut fantastisch! Darüber hinaus denke ich, dass die Endgame-Inhalte wirklich neu und frisch sind. Die neuen Spezialisierungsmöglichkeiten im Endspiel, das komplett überarbeitete Charakterfortschrittsystem, die neuen Herausforderungen in der offenen Welt und in den Missionen: das alles ist bahnbrechend.

Auch den Kampf haben wir überarbeitet, die Schusswechsel, also das Gunplay. Dafür haben wir die KI angefasst und auch die Animationen. The Division 2 fühlt sich dadurch noch stärker wie ein Shooter an. Trailer können das Spielgefühl nicht vermitteln. Sobald du The Division 2 aber ausprobierst, fühlst du den Unterschied. Dennoch haben wir gleichzeitig die RPG-Elemente beibehalten. Angefangen von den grundsätzlichen Ingame-Features bis ins kleinste Endspiel-Detail fallen die Unterschiede im Vergleich mit dem Vorgänger spürbar ins Gewicht. Einen vierten Punkt muss ich noch hinzufügen: Wir werden uns stark auf die Inhalte konzentrieren, die nach dem Release folgen. Dabei achten wir darauf, die Community nicht zu spalten. Über das ganze Jahr hinweg wird es frische Inhalte für alle Spieler geben. Auch das ist in The Division 2 neu.

GP: Wo wir gerade beim Thema Content sind: Der Year-1-Pass gewährt 7 Tage Vorabzugang zu allen Jahr-1-Episoden, exklusive Items, zusätzliche Aktivitäten und mehr. Wie wichtig sind diese Inhalte für neue Spieler?
JG: Der 1-Year-Pass feiert quasi alle Inhalte von The Division 2. Dabei geht es nicht nur um den Early Access für die Episoden, sondern auch um besondere Inhalte, wie etwa Nebenmissionen, exklusive Kosmetikgegenstände, Schmuckstücke für den Rücksack und weitere Annehmlichkeiten, mit denen Spieler ihre Figur individualisieren.

GP: Sollten Spieler die Beta-Daten behalten oder das finale Spiel komplett neu runterladen?
JG: Das ist zwar noch nicht zu 100% in trockenen Tüchern, aber ich denke, dass die Betafassung gelöscht werden kann. Die Daten-Sets der Beta und die der finalen Fassung unterscheiden sich.

GP: Wird es möglich sein, beim Matchmaking gezielt Spieler der gleichen Region und/oder mit den gleichen Sprachkenntnissen ausfindig zu machen?
JG: Ich liebe das. Eines der Features, über das wir bislang kaum gesprochen und doch so viel Zeit darin investiert haben, sind Clans. Den Zugang zu Clans wollten wir Spielern noch mehr vereinfachen. Mit nur drei Klicks lassen sich Clans erstellen oder ihr schließt euch einem bestehenden Clan an. Dabei könnt ihr nach Sprache filtern, Spielertypen und generell nach dem Auftreten der Gruppe. Clans profitieren von kosmetischen Besonderheiten, Clan-Perks und Clan-Belohnungen. Es lohnt sich also, einem Clan zu folgen und sich einer solchen Gruppe anzuschließen.

GP: Unterscheiden sich PvP- und PvE-Items hinsichtlich ihrer Werte voneinander? Ist eine Gattung stärker als die andere?
JG: Die Gegenstände stammen aus einem Pool. Für uns war es eine Herausforderung, die perfekte Balance zu finden. Wir wissen, dass einige Items vielleicht ein bisschen schwach sind. Aber wir sind auch stets in der Lage, auf das Feedback der Community zu reagieren. The Division 2 ermöglicht es uns, mit serverbasierten Hot-Patches schnell nachzubessern. Für The Division 1 mussten wir den Umweg über Client-Patchs in Kauf nehmen. Jetzt sind wir deutlich flexibler aufgestellt, können also auf kurzen Wegen die Balance anpassen.

Wir werden bei allen Veränderungen so transparent wie möglich sein und die Community regelmäßig über bevorstehende Modifizierungen in Kenntnis setzen. Beim Spielstart bekommen Spieler unter Umständen gar nicht mit, dass wir einen Patch aufgespielt haben (Stichwort Server-Patch).

GP: Vielen Dank für das Interview und möge euch die Community während der Betaphase gut gewogen sein.
JG: Danke sehr. Wir sehen uns dann in Washington, D.C.

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Score: 2
1 Kommentar

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Hört sich gut an. Ich habe die Private Beta auch schon gespielt. Ich hatte in Division 1 über 38 Tage Spielzeit investiert und werde dies wohl auch in Division 2 anpeilen. Mit der Preorder warte ich aber noch bis Anfang März. Danke GamesPlanet Team für dieses nette Interview.

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