Onimusha: Way of the Sword im Gamesplanet-Hands-On-Check
Schärft eure Klingen: Onimusha: Way of the Sword ist ab sofort erhältlich. Kollege Craig hat sich die PC-Version des Spiels angesehen und er verrät euch, welchen Eindruck das Spielerlebnis bei ihm hinterlassen hat.
Von Craig Bishop (Gamesplanet)
Das Testmuster von Onimusha: Way of the Sword wurde uns von Capcom zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Die hier geäußerten Meinungen stammen von Gamesplanet und spiegeln nicht die Ansichten von Capcom wider. Die Angaben zur Performance basieren auf einer Mischung aus Versionen vor und nach dem Release (größtenteils auf dem Release-Build).
Erkundet in Onimusha: Way of the Sword, das ab sofort erhältlich ist, die historische japanische Hauptstadt Kyoto zur Edo-Zeit. Dank unserer Freunde bei Capcom konnten wir die PC-Version sowohl vor als auch nach dem Release ausführlich spielen und herausfinden, was der neueste Teil der Onimusha-Reihe zu bieten hat und wie Capcom seine klassische Serie mit modernen Elementen neu belebt.
Hinweis: Ursprünglich war dieser Artikel als Hands-On-Eindruck gedacht, doch nach 45 Stunden hatte ich das Spiel schließlich durchgespielt. Damit ist daraus teilweise ein Review geworden – nur eben ohne Wertung.

Schärft eure Klinge und stellt euer Können unter Beweis
Ihr übernehmt die Rolle des umherziehenden Samurai Miyamoto Musashi, der dem Weg des Schwertes folgen und damit sein unübertroffenes Können unter Beweis stellen möchte. Doch schon bald läuft alles aus dem Ruder und die Hölle selbst dringt in die Welt der Lebenden ein. Um sich gegen diese finsteren Mächte zur Wehr setzen zu können, erhält Musashi einen mächtigen Oni-Handschuh. Mit ihm kann er die Seelen besiegter Gegner absorbieren und deren Kraft nutzen, um verheerende Angriffe zu entfesseln. Zu Beginn eures Abenteuers werdet ihr Angriffe hauptsächlich parieren und ihnen ausweichen. Sobald ihr jedoch weitere Fähigkeiten freischaltet, entwickelt ihr euch schnell zu einer kaum aufzuhaltenden Kampfmaschine, die alles in Stücke schneidet, was sich ihr in den Weg stellt. Wenn ihr eure Aktionen richtig timt – etwa durch eine Parade oder ein Ausweichmanöver –, könnt ihr Konterangriffe ausführen, die in Kämpfen das Blatt wenden können.
Im Verlauf der Geschichte erhaltet ihr verschiedene Oni-Waffen, die jeweils unterschiedliche Vorteile bieten. Dazu gehört beispielsweise ein Paar Zwillingshämmer, deren wuchtige Angriffe einen großen Teil der Ausdauer eines Gegners auf einmal reduzieren können. Das ist besonders hilfreich, um Attacken zu unterbrechen, die sich nur schwer abwehren lassen. Zusätzlich stehen euch verschiedene Heilbeutel und Gegenstände zur Verfügung, mit denen ihr im Kampf Lebensenergie wiederherstellen, eingehenden Schaden reduzieren oder andere Ressourcen regenerieren könnt.
Überraschenderweise gibt es im Spiel eine ganze Menge Bosskämpfe, von denen jeder eure Fähigkeiten auf die Probe stellt. Ein Tipp von mir: Wenn ihr die Gelegenheit habt, erledigt so viele Nebenquests wie möglich, damit ihr eure Kleidung, euer Schwert und euren Handschuh verbessern und euch das Leben etwas leichter machen könnt. Ich selbst wusste bis relativ spät im Spiel nicht, dass weitere Verbesserungen für den Talentbaum auf mich warteten. Behaltet eure Karte also im Auge, denn das nächste Upgrade könnte nur eine einfache Quest entfernt sein. Ohne konkrete Begegnungen zu spoilern: Einige Kämpfe ziehen beim Schwierigkeitsgrad deutlich an, weshalb ihr Geduld mitbringen solltet – ganz besonders beim letzten.

Kyoto erkunden
Das Spiel bietet mehrere Gebiete zum Erkunden, darunter einen größeren Stadtbereich sowie verschiedene weitere Schauplätze. Es war eine angenehme Abwechslung, neue Regionen zu besuchen, während sich das Spiel immer weiter öffnete und ihr zusätzliche Fähigkeiten erhalten habt. Beim Erkunden könnt ihr auf Geheimnisse stoßen, mit denen sich euer Charakter weiter verbessern lässt – oder sogar zusätzliche Bereiche des Talentbaums freischalten, was ich euch so früh wie möglich empfehlen würde. Außerdem gibt es verschiedene Nebenquests. Diese fallen zwar nicht ganz so umfangreich aus, wie ich es mir gewünscht hätte, bieten aber eine willkommene Abwechslung zur Hauptgeschichte und einige davon haben wirklich Spaß gemacht.
Auch wenn das Spiel keinen dynamischen Tag-Nacht-Wechsel bietet, spielen einige Gebiete zu unterschiedlichen Tageszeiten, wodurch jeder Schauplatz seinen eigenen visuellen Stil erhält. Wenn ihr gerne Sammelobjekte sucht, könnt ihr außerdem nach Löwenhunden Ausschau halten. Sobald ihr eine bestimmte Anzahl davon entdeckt habt, schaltet ihr kosmetische Skins für euer Schwert frei.

Abschließende Eindrücke
Ich bin als ziemlicher Neuling der Reihe an Onimusha: Way of the Sword herangegangen. Zwar hatte ich Onimusha: Warlords früher einmal sehr kurz ausprobiert, kam aber nicht weit genug, um mich wirklich als Fan der Serie bezeichnen zu können. Trotzdem haben mich sämtliche Trailer zu Way of the Sword immer neugieriger gemacht – vor allem nach dem großen Erfolg, den Capcom Anfang dieses Jahres bereits mit Resident Evil Requiem und PRAGMATA feiern konnte, das ich ebenfalls bereits vorab anspielen konnte.
In den 45 Stunden mit dem Spiel gab es sowohl Höhen als auch Tiefen. Wenn ihr Spiele wie Dark Souls nicht gewohnt seid, solltet ihr auf jeden Fall etwas Geduld mitbringen. Technisch gesehen ist das Spiel zwar kein Souls-like, weist aber einige Elemente auf, die an dieses Genre erinnern – darunter ein finaler Boss, für den ich sieben Stunden gebraucht habe. Für manche dürfte das zu viel sein, und ich gebe zu, dass es Momente gab, in denen ich am liebsten aufgegeben hätte. Ich bin jedoch drangeblieben und das Gefühl, diesen Gegner schließlich doch zu besiegen, war unglaublich befriedigend.
Normalerweise gehöre ich nicht zu den Leuten, die besonders schwere Spiele mögen, trotzdem hatte ich mit Way of the Sword eine gute Zeit. Schade ist lediglich, dass der Schwierigkeitsgrad zwischen bestimmten Bosskämpfen teilweise stark anzieht. Neben den Schwierigkeitsgraden "Action" und "Story" schaltet ihr nach dem Abschluss des Spiels außerdem den Modus "Carnage" frei, der den Schwierigkeitsgrad noch einmal deutlich erhöht. Für mich ist das leider nichts. Ich hatte viel Spaß mit dem Spiel und werde vielleicht eines Tages noch einmal zurückkehren – aber ob ich Carnage überleben oder überhaupt die Geduld dafür aufbringen würde, weiß ich nicht.
Wenn ihr ein unterhaltsames Actionspiel sucht, bei dem ihr das richtige Timing meistern müsst, werdet ihr mit dem Spiel definitiv viel Spaß haben. Es gibt ein paar Ecken und Kanten, die stellenweise hätten besser gefeilt werden können, doch trotz dieser Schwächen erhält das Spiel von mir ein Empfohlen. Für mich landet es knapp hinter PRAGMATA und RE Requiem, trotzdem hoffe ich, in Zukunft noch mehr von dieser Reihe zu sehen. Capcom hat in diesem Jahr bislang drei große Treffer gelandet – 2027 wird es schwer, daran anzuknüpfen.

Und wie sieht es mit Steam Machine aus?
Den Großteil meiner Spielzeit habe ich auf Steam Machine verbracht. Mit dem Preset "High" und FSR (3.14) in 1440p mit Qualitätseinstellung lag die Bildrate in den meisten Kämpfen bei über 60 FPS. Zusätzlich habe ich HDR mit VRR verwendet, um kleinere Einbrüche auszugleichen. Das Spiel lief unglaublich gut und ist möglicherweise eines der am besten optimierten RE-Engine-Spiele der letzten Jahre. Der einzige Nachteil bei der Bildqualität ist, dass sich RT nicht aktivieren lässt, doch selbst ohne Raytracing sieht das Spiel hervorragend aus. Ich habe außerdem gehört, dass es auch auf dem Steam Deck gut läuft – sofern ihr mit 30 FPS leben könnt.
Gegen Ende bin ich auf meinen PC mit einem 14900k und einer 4090 gewechselt, um die Nvidia-Reflex-Option zur Reduzierung der Latenz nutzen zu können. Wenn ihr eine Nvidia-Grafikkarte besitzt, solltet ihr diese Option aktivieren, denn beim Parieren und Ausweichen kommt es auf präzises Timing an. Unabhängig von eurem Setup solltet ihr jedoch eine gute Erfahrung bekommen. Das Spiel skaliert auf einer Reihe verschiedener Geräte sehr gut.
Onimusha - Way of the Sword kaufen: Auf Gamesplanet mit Boni
Kauft euren Onimusha: Way of the Sword Steam-Key auf Gamesplanet vor dem 26. September um 02:00 Uhr CEST und erhaltet folgende Early-Bird-Boni:
Ein Set mit einem Talisman und einem Schwert-Skin, das im Spiel verwendet werden kann.
- Talisman: Löwenhund
- Schwert-Skin: Versiegelter Fluch

Noch mehr Boni gibt's mit der Deluxe- und Premium Deluxe-Edtion. Darin als Extra enthalten:
Ein Set mit Talismanen und Schwert-Skins, die im Spiel verwendet werden können.
- Talisman: Löwenhund
- Talisman: Weißer Affe
- Schwert-Skin: Versiegelter Fluch
- Schwert-Skin: Weißer Löwe
