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Call of Duty: Black Ops Cold War Battle.net (Direct)

Call of Duty: Black Ops Cold War

Black Ops Cold War führt die Spieler in die Tiefen der geopolitischen Schlacht des Kalten Krieges in den frühen 1980er Jahren.

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16. November 2020 – Harald FränkelGP Buchstabenschubser

Call of Duty: Black Ops Cold War im Test – so wertet die Presse

VON HARALD FRÄNKEL

Die ersten Tests zum Edel-Shooter Call of Duty: Black Ops Cold War sind da! Wir fassen für euch kompakt zusammen, warum die deutsche Presse in ihren Reviews voll des Lobes ist.

Der mittlerweile 17. Teil der beliebten Call of Duty-Reihe lässt Ego-Shooter-Fans virtuell in die Zeit des Kalten Krieges reisen, wo sie im Rahmen der storybasierten Solo-Kampagne einen fiktiven Agenten-Thriller erleben. Die Entwickler haben sich für ihre Geschichte von realen Begebenheiten und Verschwörungstheorien inspirieren lassen.

Black Ops Cold War serviert – wie von der Serie gewohnt – zunächst einmal brachiale Action im Stil des Star-Regisseurs Michael Bay. Den Spieler erwarten neben verdeckten Operationen also erneut heftige Feuergefechte, spannende Verfolgungsjagden und natürlich vieeeeeeeeeeeele Explosionen. Die ruhigen Abschnitte sorgen aber für noch mehr Abwechslung, wenn wir z.B. als Spion im Hauptquartier des sowjetischen Geheimdienstes KGB unterwegs sind.

„Beeindruckende Inszenierung“

Für Antonia Dressler von PC Games entpuppt sich das neue CoD als „schießwütiges Vergnügen mit toller Kampagne“. Der Singleplayer besteche nicht nur durch seine beeindruckende Inszenierung, sondern auch wegen der spannenden Handlung. „Sehr viel Spaß machen ferner die Rätsel, die durchaus ein wenig Knobelei erfordern.“ Das ist ihr 8 von 10 Punkten wert.

Eine der größten Stärken der CoD-Reihe: die brachiale Inszenierung von Feuergefechten.

Nach Ansicht von Antonia Dressler bietet die Solo-Kampagne einen höheren Wiederspielwert als sonst: „Für den erfolgreichen Abschluss der Nebenmissionen sammeln und kombinieren wir Beweise. Außerdem sind manche Aufgaben extra so konzipiert, dass wir erst bei mehrmaligem Durchspielen die ganze Wahrheit um das Geschehen erfahren. Lob spendet die Rezensentin auch dem Spieler-gegen-Spieler-Multiplayer und dem Koop-Modus mit Zombies.

GamersGlobal hat bislang nur die Solo-Kampagne getestet und mit 8 von 10 Punkten bewertet. Das neue CoD präsentiert sich weniger linear als die Vorgänger: Multiple-Choice-Dialoge und bestimmte Entscheidungen führen zu verschiedenen Lösungswegen und Story-Enden. GG-Redakteur Dennis Hilla findet das besonders bemerkenswert: „[Es ist z.B. nett], als umgedrehter KGB-Agent einen General um seinen Bunkerschlüssel bringen zu müssen und dafür mehr Optionen zu haben, als ihn um die Ecke zu bringen. Vergiften ist eine Methode. Ich könnte ihn aber auch durch falsche Beweise als Maulwurf hinstellen. Oder, und das ist der von mir gewählte Weg, ich besteche einen Gefangenen, damit er Genosse General abmurkst – und ich nutze das anschließende Chaos, um mir die Schlüsselkarte unbemerkt zu schnappen.“

Abstecher ins geteilte Deutschland: An der Berliner Mauer ist der lautlos agierende Spezialagent gefragt.

Erstmals ist es in einem CoD-Titel möglich, per Charakter-Editor ein Alter Ego zu klöppeln, was einen Hauch von Rollenspiel versprüht. Gratis obendrauf gibt's massig 80er-Jahre-Flair, z.B. durch Persönlichkeiten wie US-Präsident Ronald Reagan und die Musik der Zeit (New Order, Pat Benetar, Doctor & the Medics u.s.w.). Beim virtuell nachzuerlebenden Konflikt, zwischen den Westmächten unter Führung der USA und dem Ostblock mit der Sowjetunion an der Spitze, geht es unter anderem sogar nach Berlin. Wie cool ist das denn?

„Die beste Version des interaktiven Films“

Eurogamer vergibt wie immer keine Note, doch Chef-Redakteur Martin Woger frohlockt: Die Solo-Kampagne sei spielerisch ambitioniert und erzähle spannendes Agenten-Thriller-Kino. „Mehr als zuvor versteht sich Call of Duty nicht als eine Schießbude mit ein wenig Story. Es hat einen validen Plot, der besser ist als das, was James Bond sich zuletzt leistete.“

Woger glaubt, dass die Entwickler die Story in den Vordergrund gestellt und dann überlegt haben, was an Gameplay in welchem Moment nötig ist, um sie spannend zu erzählen. Es sei ihnen nicht darum gegangen, auf Teufel komm' raus alles in eine Ballersequenz zu verpacken. „Ich würde es fast als die beste Version des interaktiven Films sehen. Ein richtig guter Action-Film, der sich nur die Hälfte der Zeit am Fadenkreuz entlang hangelt.“

Gestatten: der kooperative Zombie-Modus.

Computer-Bild bewertet Black Ops Cold War mit der Schulnote 2,0. Es sei im Kern genau das Spiel, das sich Shooter-Fans und treue Anhänger der Serie seit jeher wünschen, urteilen die Autoren Jan Michelsen und Benedikt Plass-Fleßenkämper. Sie loben unter anderem die knallharte und schnelle Action und die kurzweilige Einzelspieler-Kampagne. Der kooperative Zombie-Modus indes sei eine gelungene Abwechslung vom sonstigen Shooter-Alltag.

Die ersten deutschen Tests auf einen Blick

PC Games: 8/10 (Test lesen)
GamersGlobal: 8.0/10 (Test lesen)
Eurogamer: „Empfehlenswert“ (Test lesen)
Computer-Bild: Schulnote 2,0 (Test lesen)

Score: 1
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