Middle-earth: Shadow of War Steam Key PC

Middle-earth: Shadow of War

Middle-earth: Shadow of War

Gehe hinter die feindlichen Linien, um eine Armee aufzustellen, Festungen zu erobern und Mordor von innen heraus zu erobern. Erlebe, wie das preisgekrönte Nemesis-System mit jedem Feind und jedem Anhänger einzigartige persönliche Geschichten erschafft und stelle dich in dieser epischen neuen Geschichte aus Mittelerde der ganzen Macht des dunklen Herrschers Sauron und seiner Ringgeister.

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9. Oktober 2017 - Harald FränkelGP Buchstabenschubser

Mittelerde: Schatten des Krieges im Test – so wertet die Presse

VON HARALD FRÄNKEL

Das Action-Rollenspiel Mittelerde: Schatten des Krieges hat bereits vor dem morgigen Release, Dienstag, 10. Oktober, bei Tests sehr gute Wertungen eingefahren und auch Awards gewonnen. Wir fassen die Reviews zum RPG für euch zusammen.

Wer Mittelerde: Schatten des Krieges spielt, erkennt vielleicht die Vorbilder hinter dem neuen Action-Rollenspiel von Monolith Productions: Es geht darum, seinen Helden hochzupäppeln wie im RPG-Klassiker Diablo - mit Rüstungen, Waffen, anderen Accessoires, Set-Gegenständen und vor allem natürlich Erfahrungspunkten. Die lassen sich in 34 Fähigkeiten investieren. Assassin’s Creed dürfte bei den Klettereinlagen für Inspiration gesorgt haben, und das flüssige Kampfsystem, neudeutsch „Free Flow Combat“, erinnert an das von Batman: Arkham Asylum.

„Durchweg spannende Unterhaltung“

Spieletipps vergibt im Test 87 von 100 Punkten und den goldenen Joystick. „Steht ihr auf Open-World-Spiele und mögt Der Herr der Ringe, dürfte kein Weg an Mittelerde: Schatten des Krieges vorbeiführen. Was im ersten Teil schon solide war, entfacht nun sein volles Potenzial und liefert durchweg spannende Unterhaltung. Selbst Skeptiker des Vorgängers könnten dank der neuen Mechaniken bekehrt werden“, meint Michael Krüger. Im Fazit attestiert er dem Action-Rollenspiel „Ork-Schlachten mit einem großen kreativen Spielraum, inklusive willkommener Neuerungen, und eine spannende Fortsetzung der Handlung.“

Von Gamestar bekommt Middle-earth: Shadow of War (englischer Originaltitel) ebenfalls eine Sonderauszeichnung, den Gold-Award als Redaktionsempfehlung. Das RPG sei in fast allen Punkten größer, besser und ausgeklügelter als der Vorgänger, was den Testern 86 von 100 Punkten wert war. „Am Vorgänger Mordors Schatten hatte ich Spaß, habe mich aber relativ schnell sattgesehen: Die Spielwelt wurde mir irgendwann zu fad. Da hechtete und rannte ich tagein, tagaus durch eine öde, farblose Ebene, die voller Orks war und mir keine Sekunde Verschnaufpause gönnte. Solche Ermüdungserscheinungen habe ich im zweiten Teil nicht mehr. Endlich bietet mir Mordor mehr Abwechslung und wirkt durch größere und fiesere Gegner wirklich bedrohlich“, erläutert Sandro Odak.

Höhepunkt: Burgbelagerungen

Die große Besonderheit von Mittelerde: Schatten des Krieges, das sogenannte Nemesis-System, ist in groben Zügen aus dem Vorgänger Mittelerde: Mordors Schatten bekannt. Wobei es die Entwickler deutlich ausgebaut haben. Wenn der Spieler einen feindlichen Ork bezwingt und so unterwirft, kann er ihn für die eigenen Truppen rekrutieren. Der neue Waffenbruder kommt dann bei spektakulären Burgbelagerungen und damit den Höhepunkten in Mittelerde: Schatten des Krieges zum Einsatz. Oder auch als persönlicher Leibwächter, Spion und Attentäter hinter feindlichen Linien, je nach Wunsch des Spielers und den Stärken und Schwächen des frischen Verbündeten.

„Ton, Inszenierung und Musik sind ganz großes Kino“

Bei Computer Bild Spiele schafft Middle-earth: Shadow of War die 1 vor dem Komma, erreicht die Schulnote 1,70. Mike Spyridis: „Das Gameplay lässt dem Spieler angenehme Freiheiten: Wer mag, murkst seine Gegner schleichend ab, sucht die offene Konfrontation oder nutzt häufig vorhandene Objekte, die sich im Kampf nützlich einsetzen lassen, wie etwa Feuerfässer, Spinnennester oder Grogtröge, die sich mit der entsprechenden Fähigkeit sogar aus der Ferne vergiften lassen. Zudem ist die Welt nett gestaltet, voller Collectibles und Nebenmissionen. Aber auch aus technischer Sicht gibt es bis auf Clipping-Fehler kaum etwas zu meckern: Die Steuerung sitzt, Ton, Inszenierung und Musik sind ganz großes Kino.“

Gamers Global ist Mittelerde: Schatten des Krieges 8.5 von 10 Punkten wert. „Die Festungsangriffe machen Spaß. Sie können bei schlechter Vorbereitung deutlich länger dauern oder scheitern. Und gerade dort kommt zur Geltung, wie stark sich Monolith noch mal technisch verbessert hat. Massen von Orks um mich herum, dennoch detailreichere Umgebungen, und überall fliegt neben mir irgendwas in die Luft!“, freut sich Benjamin Braun.

Sauron schlägt zurück

Middle-earth: Shadow of War spielt zeitlich zwischen den Ereignissen der Filme Der Hobbit und Der Herr der Ringe. Im Mittelpunkt steht der untote Waldläufers Talion, der von einem geisterhaften Elbenschmied namens Celebrimbor besessen ist. Als Oberfiesling dient wieder einmal Sauron. Talions Ziel ist es, die Burgen des Bösewichts zu erobern, um dann als gütiger Herrscher zu regieren. Entsprechend stellt er möglichst schlagkräftige Angriffsteams auf. Mit diesen stürzt er sich in die großen Schlachten, um sich am Ende jeweils einem Bosskampf zu stellen. Ist die Festung besetzt, muss sie mit Upgrades verbessert werden, etwa mit stärkeren Mauern. Denn Sauron dürstet nach Rache, und er versucht, die Burgen zurückzugewinnen.

„Epischer Nachfolger“

Für Gameswelt ist Mittelerde: Schatten des Krieges ein, Zitat: „epischer Nachfolger“. Das Ergebnis sei eine ganze Menge Spielspaß mit erfreulich taktischem Anspruch. Die zum Teil wahrlich epische Präsentation der Story und der Spielwelt würden zusätzlich begeistern, heißt es in der Rezension von Andreas Philipp. „Mittelerde: Schatten des Krieges ist in Summe gesehen eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers, und wer den schon mochte, wird sich auch im neuen Spiel sofort wohlfühlen. Das Nemesis-System als immer noch einzigartiges Feature überstrahlt einfach alle kleineren Schwächen.“

Eurogamer verzichtet wie Gameswelt schon länger auf eine Zahlenbewertung. Middle-earth: Shadow of War verdient sich aber das Prädikat „Empfehlenswert“. „Lootboxen und Quassel-Orks außen vor: Es ist eine epische Ork-Sandbox voller ausgeklügelter Systeme, die als Ganzes absolut überzeugt“, lautet das Fazit von Martin Woger. Beim Thema Lootboxen geht es um sogenannte Mikrotransaktionen: Wer möchte, kann seine Armeen in Mittelerde: Schatten des Krieges verbessern, indem er echtes Geld dafür ausgibt. Das sorgt bei den Online-Magazinen mal mehr, mal weniger für Kritik.

Peter Bathge von PC Games schreibt: „Schatten des Krieges führt bedenkliche Trends in der Spieleindustrie fort, hat aber abseits der Lootboxen auch viel Positives zu bieten.“ Das Spiel sei an sich viel stärker als der Vorgänger. Am Ende habe er gut 25 Stunden sehr großen Spaß für sich verbucht. Wertung: 81 von 100 Punkte.

„Gewaltige Momente“

Eine ebenfalls sehr gute Wertung hält Gamona bereit, nämlich 8 von 10 Punkten. Fabian Käufer: „Schatten des Krieges bleibt durch Extreme im Gedächtnis: Es beschert euch so große, gewaltige Momente, dass man nicht nur als Tolkien-Fan immer wieder aus dem Häuschen ist. Derlei bombastische Massenschlachten und spektakuläre Auftritte bekannter Figuren und Kreaturen gab es bisher in keinem Mittelerde-Spiel. “

Die wichtigsten deutschen Tests von Schatten des Krieges auf einen Blick

Spieletipps: 87/100 und Goldener Joystick (Test lesen)
Gamestar: 86/100 und Gold-Award (Test lesen)
Computer Bild Spiele: Schulnote 1,70 (Test lesen)
GamersGlobal: 8.5/10 (Test lesen)
Gameswelt: „Epischer Nachfolger“ (Test lesen)
Eurogamer: „Empfehlenswert“ (Test lesen)
PC Games: 81/100 (Test lesen
Gamona: 8/10 (Test lesen)

Die Rezensionen von 4Players und Giga Games waren zu Redaktionsschluss noch nicht online.

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