Preview: Gamesplanets Hands-on mit der Pragmata PC-Version
Reist mit Capcoms Pragmata ab dem 17. April zum Mond. Wir konnten das Spiel vorab mit einer Preview-Fassung spielen und schildern euch hier unsere Eindrücke aus der PC-Fassung.
Von Craig Bishop (Gamesplanet)
Eine Pragmata-Testversion wurde von Capcom zu Testzwecken bereitgestellt. Die Meinungen sind die von Gamesplanet und spiegeln nicht die von Capcom wider. Die angegebene Performance basiert auf einer Vorabversion und entspricht möglicherweise nicht dem finalen Spiel.
Capcom bereitet mit dem kommenden Sci-Fi-Actionspiel Pragmata noch in dieser Woche, mit Launch am 17. April, eine Reise zum Mond vor. Dank unserer Freunde bei Capcom konnten wir bereits länger als 12 Stunden selbst die PC-Fassung zocken. Aber wie schlägt sich die brandneue IP? Finden wir es heraus!

Schießt euch auf den Mond!
Ihr spielt als Hugh, ein Ingenieur, der gemeinsam mit einem Team von Spezialisten zur Mond-Forschungsanlage geschickt wird. Leider geht für ihn einiges schief, als eine außer Kontrolle geratene KI (vergleichbar mit HAL aus 2001: Odyssee im Weltraum) namens Idus die Kontrolle übernimmt. Er trifft auf Diana, einen kindlich wirkenden Androiden, der als "Pragmata" bekannt ist, und gemeinsam bilden sie ein ungewöhnliches Duo, das versucht, Idus daran zu hindern, Chaos zu verursachen, und einen Weg zurück zur Erde zu finden.
Idus macht es euch allerdings nicht leicht, denn er übernimmt die KI-Roboter der Anlage und setzt sie darauf an, die beiden auszuschalten. Durch Zusammenarbeit und das Aufrüsten eures Arsenals könnt ihr alles besiegen, was sich euch in den Weg stellt. Diana ist nicht nur hilfreich, sondern essenziell. Als Pragmata kann sie andere Maschinen hacken und so neue Möglichkeiten eröffnen, damit Hugh mit seinen Waffen zusätzlichen Schaden verursachen kann.
Spieler reisen durch verschiedene Bereiche der Forschungsanlage, die jeweils ihren eigenen Stil besitzen. Alles wurde dank dem Luna Filament erschaffen – einem nahezu unbegrenzten, adaptiven Material, das es ermöglicht, alles zu replizieren, solange Daten vorhanden sind. Jeder Bereich ist in "Subzonen" unterteilt, und beim Erkunden findet ihr verschiedene Upgrades, kosmetische Gegenstände und mehr. Es gibt sogar Herausforderungsareale mit härteren Kämpfen und besseren Belohnungen. Durch das Sammeln von Ressourcen könnt ihr im Shelter – einer Basis zum Ausruhen – eure Waffen, Hackfähigkeiten und mehr verbessern und jederzeit per Tram durch die Anlage reisen. Durch Upgrades schaltet ihr zusätzliche Einrichtungen frei, etwa einen Trainingsraum für virtuelle Missionen oder die Möglichkeit, euren Anzug zu wechseln.
Diana kann im Shelter außerdem mehr über die Erde lernen und ihre Bindung zu Hugh vertiefen – und hat vielleicht sogar die eine oder andere Überraschung parat.

Keine Angst vor KIs
Natürlich macht Idus es euch nicht leicht, und zahlreiche feindliche Bots stehen zwischen Hugh und Diana auf ihrem Weg zurück zur Erde. Diese reichen von kleinen Robotern bis hin zu großen Bossen. Diana kann jeden Gegner über "Knoten" hacken, wodurch sie Feinde einfrieren, mehr Schaden verursachen oder sogar mehrere Gegner gleichzeitig beeinflussen kann. Zu lernen, wie sich jeder Gegnertyp verhält, ist entscheidend fürs Überleben. Glücklicherweise seid ihr nicht nur auf Dianas Fähigkeiten angewiesen, denn ihr findet verschiedene Waffen (die alle im Shelter verbessert werden können), etwa Schrotflinten, Strahlenwaffen, zielsuchende Raketen und vieles mehr. Zudem könnt ihr Mods entdecken, die die Fähigkeiten von Hugh und Diana weiter verbessern. Spieler sollten die Fähigkeiten wählen, die am besten zu ihrem Spielstil passen. Ihr könnt euch beispielsweise auf Fernkampf spezialisieren oder auf Nahkampf mit höherem Schaden setzen. Zum Glück seid ihr nicht festgelegt, da ihr Mods und Waffen im Shelter jederzeit wechseln könnt – es lohnt sich also, verschiedene Kombinationen auszuprobieren.
Das Spiel besteht jedoch nicht nur aus Kämpfen. Es gibt auch Rätsel, Erkundung und versteckte Geheimnisse. Vielleicht schaltet ihr später eine Fähigkeit frei, mit der ihr in früheren Gebieten neue Dinge entdecken könnt. Auch wenn es kein Metroidvania ist, steckt dennoch einiges an Erkundung drin, und es lohnt sich, an bekannte Orte zurückzukehren.

Abschließende Eindrücke
Ich bin mit der Erwartung an Pragmata herangegangen, einen unterhaltsamen Shooter zu spielen – womit ich nicht gerechnet habe, war die emotionale Tiefe. Ohne zu spoilern: Die Beziehung zwischen Diana und Hugh gehört zu den stärksten Aspekten des Spiels, sodass man sich tatsächlich für Androiden zu interessieren beginnt. Zum Zeitpunkt des Schreibens habe ich rund 12 Stunden gespielt, was nicht ausgereicht hat, um alles zu sehen. Ich schätze jedoch, dass man mindestens 15–20 Stunden Spielzeit bekommt. Ob es Inhalte nach dem Abspann gibt, weiß ich nicht, aber ich bin bei jedem Schritt dieser Reise dabei und werde das Spiel definitiv beenden. Resident Evil Requiem mag das Jahr eröffnet haben, aber Capcom hat für 2026 noch einige Highlights in petto – und Pragmata gehört dazu. Übrigens, der aktuelle Wertungsdurchschnitt auf Metacritic steht bei 89 von 100!
Da es sich um eine neue IP handelt, die mehrfach verschoben wurde, war ich zunächst skeptisch. Doch ich hoffe, dass diese Reihe ein Publikum findet, denn die von Capcom erschaffene Welt gefällt mir wirklich sehr. Ich würde sogar sagen, dass das Spiel unglaublich gut aussieht – besonders, wenn ihr die passende Hardware habt, um Features der RE Engine wie DLSS, Path Tracing und mehr zu nutzen. Auch wenn ich (vor allem wegen des Embargos) keine eigenen Screenshots zeige: Das Spiel ist visuell beeindruckend, sowohl bei den Charaktermodellen als auch beim Weltdesign.
Für alle, die ein Actionspiel mit frischem Kampfsystem suchen, kann ich Pragmata empfehlen. Sobald man die Grundlagen des Hackings verstanden hat und die Angriffsmuster der Gegner kennt, fühlt sich das Gameplay sehr befriedigend an. Außerdem gibt es zahlreiche Waffen, mit denen ihr euren bevorzugten Spielstil finden könnt. Ich persönlich nutze die Schrotflinte und eine "Riot Gun", die Gegner zu Boden wirft – aber das ist nur ein kleiner Teil der verfügbaren Optionen.
Es wird vielleicht nicht die Welt revolutionieren, ist aber ein sehr unterhaltsames Sci-Fi-Actionspiel, und ich würde mir in Zukunft definitiv eine Fortsetzung wünschen. Und jetzt entschuldigt mich – ich muss das Spiel beenden und zur Erde zurückkehren.

Und wie sieht’s auf dem Steam Deck aus?
Aufgrund meiner begrenzten Zeit mit dem Spiel konnte ich die Performance leider nicht ausreichend testen. Es gibt jedoch eine Demo sowie diverse Videos, die das Spiel in Aktion zeigen – wenn auch mit Abstrichen bei Leistung und Qualität (wie zu erwarten). Da es sich ebenfalls um ein RE-Engine-Spiel handelt, könnt ihr bei anderen Capcom-Titeln von ähnlicher Performance ausgehen. Wie gesagt: Probiert am besten die Demo aus, um zu sehen, wie es auf eurem Steam Deck (oder einem anderen Handheld) läuft.
Pragmata auf Gamesplanet vorbestellen und Boni sichern
Pragmata erscheint am 17. April, und ihr könnt das Spiel auf Gamesplanet vorbestellen, 10% sparen und euren Steam-Key sofort erhalten. Wer vor Release vorbestellt, bekommt außerdem zwei exklusive Kostüme im Sengoku-Stil für Hugh und Diana: Neo Bushido und Neo Kunoichi.
