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Project CARS 2 Steam Key

Project CARS 2

Project CARS 2 bringt als schönstes, spannendstes und technisch fortschrittlichstes Rennspiel weltweit die Seele des Motorsports zu dir nach Hause

Windows PC  Sport / Virtual Reality
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21. September 2017 – Harald FränkelGP Buchstabenschubser

Project CARS 2 im Test – so wertet die deutsche Presse

VON HARALD FRÄNKEL

Test um Test lobt das am morgigen Freitag erscheinende Rennspiel Project CARS 2. Gamestar verleiht dem Racing Game im Review sogar zwei Awards. Doch auch andere Online-Magazine zücken zum Release der Rennsimulation Auszeichnungen.

Schon bei Project CARS im Jahr 2015 tropften Fans realistischer Rennsimulationen vor Erregung aus den Achseln. Teil 2 legt nun noch eine Schippe drauf: Hobby-Raser scheuchen 182 überwiegend authentische und vereinzelt fiktive Fahrzeuge von 38 Herstellern über 46 virtuelle Strecken. Die hat Entwickler Slightly Mad auf Basis bekannter, Laser-vermessener Originalkurse kreiert und kredenzt in der Summe 121 Varianten. Neun weltweit stattfindende Motorsport-Disziplinen sorgen für Abwechslung. Dabei unterstützt Project CARS 2 obendrein VR und eine Auflösung von bis zu 11.520 x 2.160 Pixel (12K) bei drei Monitoren.

Während der Rennen ist bisweilen sehr viel los, grafisch erstklassig in Szene gesetzt.

Gamestar bewertet die Simulation mit 89 von 100 Punkten und zückt zwei Awards. Zum einen gibt's den goldenen Award als Redaktionsempfehlung, zum anderen eine Auszeichnung für außergewöhnliches Design. Autor Johannes Rohe bezeichnet das Spiel als „Meister vieler Klassen“ und erläutert dies wie folgt: „Vom Kart-Racing über Rallycross bis Formelsport – Project CARS 2 brilliert im Test mit schierer Rennsport-Vielfalt. Alle Disziplinen funktionieren super, die Boliden legen ein realistisches Fahrverhalten an den Tag und steuern sich dabei teils komplett unterschiedlich.“ Interessant ist auch die Pro-&-Contra-Übersicht, die 22 Pluspunkte bei gerade mal drei kritischen Anmerkungen listet, nachzulesen hier.

„Project CARS 2 fesselt sofort“

PC Games legt im Vergleich zu Gamestar sogar einen Punkt drauf und vergibt 90 von 100 Punkten. Ein Sonderlob verdiene die VR-Unterstützung, die PC-Spieler exklusiv bekommen, während Konsolen-Fans in die Röhre gucken. Die Witterungsbedingungen, die nun sogar Schnee bieten, seien ebenfalls überzeugend. „Project CARS 2 fesselte mich sofort - genau wie sein Vorgänger - trotz kleiner Schwächen“, berichtet Wolfgang Fischer in seinem Fazit.

Project CARS 2 und sein Bildungsauftrag: Aquaplaning lässt sich im Wortsinn erfahren.

Als zusätzliche Automarken haben es im Vergleich zu Teil 1 unter anderem Porsche, Ferrari, Lamborghini, Jaguar, KTM, Honda/Acura und Nissan ins Spiel geschafft. Dank der neuen Reifenphysik machen sich die Temperatur der Gummis und der Spritverbrauch stärker bemerkbar. Das Wetter ändert sich pro Rennen bis zu viermal, auch abhängig von Jahreszeit und Tag-Nacht-Wechsel. Im Karrieremodus haben Spieler weitgehend die freie Wahl, in welcher Wettbewerbsklasse sie starten möchten, also beispielsweise im Kart oder sofort in der Formel A. Nur die Fahrzeuge der beiden höchsten Ränge sind nicht von Beginn an zugänglich.

„Atemberaubender Umfang“

Nicht weniger als „herausragend“ findet die Redaktion von Eurogamer die neue Rennsimulation. Sie sei eine in allen Punkten ausgebaute, verbesserte Fortsetzung mit atemberaubendem Umfang und den bisher besten Wettereffekten. „Es fängt bei besser strukturierten Menüs an, geht über einen besseren Karrieremodus bis hin zu besseren Kontrollen in allen Varianten, über bessere Grafik zu besseren Online-Modi und generell besseren - vor allem noch mehr - Optionen“, schreibt Martin Woger. Der lobt außerdem die höhere Zugänglichkeit, so habe der Entwickler die Gamepad-Steuerung deutlich verbessert.

Die Cockpit-Perspektive in Kombination mit Schneefall verlangt PC-Piloten einiges ab.

Bei Computerbild Spiele schafft Project CARS 2 die seltene Eins vor dem Komma, es bekommt die Schulnote 1,50. Das neue Rennspiel halte in vielerlei Hinsicht mit Größen wie Gran Turismo und Forza mit und überflügele diese bei Einstellungstiefe, Wetteroptionen und Realismus teilweise sogar deutlich, heißt es. Kritik übt der Rezensent an der biederen Präsentation im Karrieremodus, was aber nicht jeden stören dürfte: „Gerade für Simulationsliebhaber ist das Spiel mit dem passenden Lenkrad und deaktivierten Fahrassistenten ein Traum.“

„Dark Souls der Rennspiele“

Spieletipps kommt mit 86 von 100 Punkten und dem Goldenen Joystick um die Ecke, oder besser: um die Kurve. Das neue Game liefere feine Rennkost für Fortgeschrittene und Profis, meint Thomas Stuchlik. „Das Dark Souls der Rennspiele? Seid ihr nur einen Moment unkonzentriert, haut euch Project CARS 2 sprichwörtlich eins in die Fresse. [...] Allerdings lohnt es sich, nicht locker zu lassen! Mit vielen Übungsrunden lernt ihr jeden Zentimeter der Strecken kennen und besteht letztlich gegen die aufmerksamen Gegner.“ Auch die wechselhaften Bedingungen mit Regen, Schnee oder Nachtfahrten halten Spieler in Atem. „Das knackige Rennspektakel offeriert realitätsnahe Fahrphysik am Limit samt großem Wagen- und Streckenaufgebot.“

Das Spiel simuliert sogar einen Tag-Nacht-Wechsel, was einen ganz besonderen Reiz hat.

Trotz zahlreicher Hilfen für Einsteiger präsentiert sich Project CARS 2 keinesfalls als Arcade-Raser. Dass es der Hersteller ganz klar als Simulation verstanden wissen will, zeigt schon ein Detail, über das Autobahn-immer-Rechtsfahrer Bescheid wissen sollten: Es findet sich keine Rückspulfunktion, wie man sie von der Warmduscher-Konkurrenz kennt. Wer solche Cheat-Tools bei Unfällen nutzt, das sollte ja ohnehin gemeinhin bekannt sein, vögelt wahrscheinlich auch mit Trichter. Gelegenheitsrennfahrer müssen trotzdem keine Antidepressiva einwerfen, denn die KI fährt aggressiv, aber nicht fehlerfrei. Außerdem nimmt ein virtueller Mechaniker automatisch Setup-Änderungen an etwaig zickigen Boliden vor, nachdem der Spieler seine Probleme beschrieben hat. Was für ein cooler Shit!

Giga Games ist Project CARS 2 85 von 100 Punkten wert. Es biete Unmengen an Möglichkeiten, Rennen zu gestalten. Vor allem sei Konzentration gefragt, denn dank des Live-Track-3.0-Systems habe jede Wetteränderung immense Auswirkungen, erklärt Sandro Kreitlow. „Du musst nicht nur genau überlegen, wie du den Wetterbedingungen trotzt, sondern auch physische Schäden bedenken, um auf dem Siegerpodest zu landen.“

Die wichtigsten Wertungen auf einen Blick

Gamestar: 89/100 und Gold- sowie Spieldesign-Award (Test lesen)
PC Games: 90/100 (Test lesen)
Eurogamer: „Herausragend“ (Test lesen)
Spieletipps: 86/100 und Goldener Joystick (Test lesen)
Computer Bild Spiele: Schulnote 1,5 (Test lesen)
Giga Games: 8.5/10 (Test lesen)

Die Artikel von Gameswelt, 4Players, Gamona und Gamersglobal waren bei Redaktionsschluss noch nicht online.

Score: 2
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