Beschreibung von Hunt: Showdown 1896 - Shrine Maiden's Hell
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Dieser DLC enthält eine Jägerin, zwei Waffen und ein Werkzeug:
- Die Miko (Jägerin)
- Ochita Mozu (Jagdbogen)
- Shinbatsu (Wurfmesser)
- Utsusemi (Katana)
Die Miko
Die Miko pflegte den Schrein ihrer Familie noch lange, nachdem er verfallen war. Als ein in ihrer Obhut zurückgelassenes Schwert plötzlich zu singen begann, folgte sie seiner Melodie nach Louisiana. Sie schwingt die Klinge, um die tausend Münder zum Schweigen zu bringen, die ihm eine Stimme verleihen.
Ochita Mozu
Dieser Hamayumi sollte den Familienschrein der Miko eigentlich niemals verlassen. Er wurde rituell gereinigt, indem ein einziger Pfeil durch die Augen von fünf Vögeln geschossen wurde: ein Raicho für jeden ihrer Schritte in den Schrein, um den Jagdbogen zurückzuerobern.
Utsusemi
Eine Klinge, die das Herz eines Lügners durchbohrt, soll für die Ewigkeit singen. Die Miko legt ihr Ohr an dieses Katana, um den Chor der Verderbnis aus dem fernen Osten zu hören – aus den Sümpfen, das Summen von Käfern im Fleisch.
Shinbatsu
Die Ösen dieser Wurfmesser wurden zum Spannen eines Shimenawa-Seils verwendet, um die Miko zu schützen, als ihr Schrein in Flammen stand. Wenn sie in der Brust eines Jägers versinken, spannt die Miko sie immer noch auf, um die unerhörten Gebete ihrer Opfer zu erfüllen.
Chisato Ryoko drückte ihr Ohr an die Glocke des Schreins, um zu hören, wie sie von bevorstehenden Omen singen würde: Käfer- und Froschplagen, frostige Winter, ein Priester, der sich den Fuß zwischen Kopfsteinpflaster brach. Sie klammerte sich in der Nacht an die Glocke, als der Schrein brannte, ihre Familie floh und die Priester von den Klippen gestoßen wurden. Doch Ryoko blieb. Sie allein wurde Zeugin des Ronin, der erschien und jeden Entweiher niederstreckte.
Der Ronin zog Ryoko von der Tempelglocke, drückte ihr Ohr an ein Schwert und ließ sie zurück. Sie konnte eine Melodie in der Klinge hören, die lauter sang als die Glocke.
Ryoko kümmerte sich um die Ruine des Schreins und polierte die versengten Überreste der Torii-Tore, doch das Summen des Schwerts wurde lauter – sogar hypnotisch – bis sie eines Tages loszog, um alles zum Schweigen zu bringen, was das Schwert zum Singen brachte.
Wie in Trance stellte sie sich drei Prüfungen:
Sie überquerte einen zugefrorenen See mit tausend spähenden Vögeln. Ein einziger Blick würde Ryokos Seele in deren stummen Flügeln einschließen.
Sie navigierte durch Schluchten aus tausend Knochen und kroch voran, während es sie nach mehr als Wasser dürstete.
Endlich erschien das, was die Klinge zum Singen brachte – ein Kranich, dem Massen von Zikaden aus seiner verseuchten, verwundeten Lunge krochen. Der Kranich berührte Ryokos Kinn mit seinem Schnabel und betete.
„Freut euch, denn durch jedes neue Loch kann weiteres Licht scheinen.“
Ryoko brach dem Kranich das Genick. Die Bäume verstummten und ihre Trance endete. Sie wagte sich an den Rand des Meeres und lauschte noch einmal ihrer Klinge. Ein neues Lied summte von der anderen Seite des Sonnenaufgangs, wo das Wasser schwarz wurde und die Herzen verdammter Männer um Löcher und Licht bettelten.
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